Wie Haut auf heisser Milch oder das Ende der Gewissheit – Bühnenfassung, 2018

 

Textfezen, Hautfragmente, Bildbruchstücke.

Sie alle brechen leise ein Schweigen und sprechen einen Abgrund an. Unheilbar, Palliativ – eine Aussage die Abdrücke hinterlässt. Das Stück betrachtet diese geschundene Oberfläche. Es erzählt von einer Über-Eck-Kranken, einer, die danebenstehen und zusehen muss ohne etwas ändern zu können. Unsicherheit gibt den Ton an, ein stilles Grollen tief im Bauch. Eine Auseinandersetzung um Gedanken zu ordnen, eine Sprache zu finden, einen Ausdruck zu erhalten für das Unsagbare.

Eine Berührung unter der Epidermis.

Video: Maximilan Preissig
Fotografien: Ralph Kühne

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