Stückentwicklung mit Konstantin Gutsch und Lionel Dante Dzaack
Was führt zu Unbehagen? Wie kann dieses diffuse Gefühl greifbar gemacht werden?
Wir öffnen das Eingemachte, die Box der Pandora – was geschieht, wenn man dem Unbehagen ins Auge blickt? Klarissa Flückiger und ihr Team begeben sich auf eine Spurensuche. Zwischen Realität und Alptraum betrachten sie das Gefühl des Unbehagens aus politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Blickwinkeln. Installation, Sound, Performance, Text und Video finden dabei zu einer fragmentarischen Auslegeordnung dieses Zustandes zusammen. Die Bühne besteht aus einem weißen Kubus, in dessen Innern sich ein quadratisches Regal, gefüllt mit Essiggurkengläsern befindet. Der gesamte Raum wird von zwei Performer*innen bespielt, Zuschauerraum und Bühne gehen ineinander über. Die Videoebene wirft einen Blick zurück auf einprägsame Medienbilder der letzten Jahre. Es folgen textliche und performative Auseinandersetzungen mit Momenten des Unbehagens. Die Sound-imd Lichtebene fungieren als Klangteppich, der das einengende Gefühl sowohl unterstützt als auch diesem punktuell widerspricht.
What leads to unease? How can this diffuse feeling be made tangible?
We open the preserves, Pandora’s box – what happens when you look discomfort in the eye? Klarissa Flückiger and her team go on a search for clues. Between reality and nightmare, they look at the feeling of unease from political, social and personal perspectives. Installation, sound, performance, text and video come together to form a fragmentary interpretation of this state. The stage consists of a white cube, inside of which is a square shelf filled with pickle jars. Two performers occupy the entire space, the auditorium and the stage merge into one another. The video level takes a look back at memorable media images of recent years. This is followed by textual and performative confrontations with moments of discomfort. The sound and light levels function as a sound carpet that both supports and selectively contradicts the constricting feeling.
Beteiligte der Recherche: Klarissa Flückiger, Konstantin Gutsch, Lionel Dante Dzaack
Die erste Recherche wurde 2022 unterstützt vom Aargauer Kuratorium mit einer Rechercheförderung.